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| ---Lausitz-Nachrichten vom 13. Mai 2009--- |
| 13. Mai 2009 |
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| Großröhrsdorf |
Sauerbruch ist bald Geschichte
Das Gymnasium in Großröhrsdorf soll künftig nicht mehr den Namen des Arztes Ferdinand Sauerbruch tragen. Die Schulkonferenz reagierte damit auf einen Forschungsbericht des Historikers Geralf Gemser. Demnach war Sauerbruch tiefer mit den Nazis verstrickt gewesen als bislang bekannt. Sauerbruch soll damals als Ärztefunktionär Gelder für medizinische Versuche an KZ-Häftlingen bewilligt haben. Dies schlug Wellen in Großröhrsdorf. Fachleute wurden zu Rate gezogen. Die Schulkonferenz erklärte nun, der Name sei nicht mit dem Erziehungsauftrag der Schule vereinbar. Einen neuen Namen hat Direktor Ulrich Schlögel schon in petto. Den wollte er aber nicht preisgeben. Der Name eines bekannten Menschen soll es jedoch nicht sein. Das letzte Wort für die Umbenennung der Schule hat aber der Landkreis Bautzen. Er ist Schulträger. Zuvor sollen noch die Stadt Großröhrsdorf und die Gesamtlehrerkonferenz gehört werden. |
| Sie hören Schulleiter Ulrich Schlögel. |
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| 13. Mai 2009 |
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| Sachsen |
Mehr Geld für Beamte
Sachsens Beamte können sich über mehr Geld freuen. Der Landtag stimmte am Nachmittag der Erhöhung mehrheitlich zu. Das Grundgehalt steigt rückwirkend zum 1. März um 40 Euro. Zusätzlich gibt es einen Gehaltszuschlag von drei Prozent und ab März des nächsten Jahres eine weitere Erhöhung um 1,2 Prozent.
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| 13. Mai 2009 |
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| Ostritz |
Mit dem Linienbus auf Gangsterjagd
Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man fast schon darüber schmunzeln: Polizisten aus Ostritz und Umgebung müssen vom Auto auf den Bus umsteigen. Verbrechensbekämpfung per Fahrplan im Raum Görlitz, das ist neu. Doch wie kommt das bei den Betroffenen vor Ort an? Hier eine Zusammenfassung: |
| Sie hören Radio Lausitz Reporter Roland Kaiser. |
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| 13. Mai 2009 |
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| Ostritz - Großschönau |
Mit dem Linienbus zur Verbrecherjagd
Die Bürgerpolizisten von Ostritz und Großschönau haben keine Dienstwagen mehr. Sie müssen entweder mit dem eigenen Auto oder mit dem Bus zum Einsatz oder zur Sprechstunde fahren. Die beiden Funkwagen wurden abgezogen. Frage an Polizeisprecherin Petra Kirsch: Soll nun der Straftäter warten, bis der nächste Bus kommt?...
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| Antwort hören. |
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| 13. Mai 2009 |
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| Großröhrsdorf |
Schulkonferenz: Gymnasium soll Namen ablegen
Das Gymnasium in Großröhrsdorf soll künftig nicht mehr den Namen des Arztes Ferdinand Sauerbruch tragen. Die Schulkonferenz reagierte damit auf einen Forschungsbericht des Historikers Geralf Gemser. Demnach war Sauerbruch tiefer mit den Nazis verstrickt gewesen als bisher bekannt. Sauerbruch soll damals als Ärztefunktionär Gelder für medizinische Versuche an KZ-Häftlingen bewilligt haben. Dies schlug Wellen in Großröhrsdorf. Fachleute wurden zu Rate gezogen. Die Schulkonferenz erklärte nun, der Name sei nicht mit dem Eziehungsauftrag der Schule vereinbar. Das letzte Wort hat aber der Landkreis Bautzen. Er ist Schulträger. Zuvor sollen noch die Stadt Großröhrsdorf und die Gesamtlehrerkonferenz gehört werden. |
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